Liebe Leser, bei meiner Recherche über das Bedingungslose Grundeinkommen bin ich auf einen bemerkenswerten Aufsatz von Michael Hoather gestossen. Er ist es wirklich wert, darüber nachzudenken.
Macht Arbeit tatsächlich frei …?
Oder unser zivilisatorischer Pyrrhussieg…
Keine Frage, Arbeit erfüllt einen, in keinem Fall zu leugnenden, nützlichen Zweck. Das schöne an der Arbeit ist; erst entsteht eine Idee für deren Verwirklichung gearbeitet wird, dann wird solange an dieser Idee gewirkt bis sie Realität ist und dann ist die Arbeit getan und ein jeder ist froh und glücklich alles gut bewerkstelligt zu haben. Es kommt ja auch immer wieder neue Arbeit dazu, denn dank des Entropiegesetzes lässt die Zeit die Dinge altern und zerstört damit des Menschen Werk ständig aufs neue. So muss eben stets wieder und wieder für Nachschub gesorgt werden. Brötchen werden aufgegessen, Schuhe verlieren die Sohlen, Maschinen gehen kaputt und verrotten, Kleidung verschmutzt und verschleißt usw…