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Niemand kann mehr für das Handwerk erreichen


Die ddp ist eine Partei für sämtliche Menschen und gesellschaftlichen Gruppen. Auf dieser Seite lesen Sie, was die ddp Handwerksbetrieben bietet.

Das Wichtigste auf 1 Blick


Fakten zum Niedergang des Handwerks

In nur 7 Jahren hat das Handwerk also 20% Umsatz und fast jeden 5. Arbeitsplatz verloren. Und so geht es immer weiter. Selbst der sogenannte "Aufschwung" lief am Handwerk vorbei. "Konjunkturprogramme" sind bestenfalls kleine Strohfeuer. Aufträge für Handwerksbetriebe werden zunehmend durch Schwarzarbeit unterlaufen, durch Eigenleistungen der potentiellen Kunden ersetzt oder ganz unterlassen. Was sind die Ursachen?

Die Kaufkraft der Kunden


Das Hauptproblem des Handwerks ist die sinkende Kaufkraft der (potentiellen) Kunden:

Mit anderen Worten: Die Kaufkraft der Privatkunden ist viel zu gering und schwindet immer weiter. Wovon soll sich die breite Mehrheit der Bevölkerung Handwerker leisten können? Mit dem Bandbreitenmodell sorgt die ddp für Kaufkraft im Überfluß (Beispiele: Siehe hier unter Punkt 3.2.6.).

Auch bei den öffentlichen Auftraggebern sieht es nicht besser aus. Durch mittlerweile über 1,5 Billionen € Schulden und steigende Zinslasten sind kaum noch nennenswerte Investitionen möglich. Allein bei den Kommunen hat sich ein Sanierungsbedarf von 700 Mrd. € aufgestaut. Die ddp kann den kompletten Sanierungsstau in Aufträge für das Handwerk umsetzen. Woher das Geld dafür kommt, lesen Sie hier.



Immer billiger in den Abgrund: EU-Dienstleistungsrichtlinie 2006/123


Ein weiteres großen Problem ist ein zu großer Wettbewerb, den die EU sogar noch erheblich verschärft.

EU-Richtlininie 2006/123
erlaubt Handwerkern aus Osteuropa, mit Dumpingpreisen deutschen Handwerkern Aufträge abzunehmen. Damit zeigt die EU, wie wenig sie von Wirtschaft versteht. So meint die EU unter Punkt 2 ihrer Richtlinie: "Ein freier Markt, der die Mitgliedstaaten zwingt, Beschränkungen im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr abzubauen, bei gleichzeitiger größerer Transparenz und besserer Information der Verbraucher, würde für die Verbraucher größere Auswahl und bessere Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen bedeuten."
In einem völlig freien Markt, in dem die Verbraucher europaweit bei den Anbietern mit den niedrigsten Preisen einkaufen, kann nur noch der Billigste mit minimalen Margen etwas verkaufen und auf Dauer niemand überleben.
Und bessere Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen? Das sind widersprechende Ziele. Niedrigere Preise sind nur durch Kostensenkungen zu erzielen. Und Kostensenkungen bedeuten: weniger / schlechter bezahltes / weniger motiviertes Personal. Oder - bei osteuropäischen Handwerkern - Arbeit ohne nennenswerte soziale Absicherung und eine Aushöhlung der Sozialsysteme.
Unter Punkt 4 ihrer Richtlinie nennt die ahnungslose EU ungeachtet dessen das "vorgegebene Ziel, die Beschäftigungslage und den sozialen Zusammenhalt zu verbessern".

Die EU versteht nicht, daß auskömmliche Preise unverzichtbar sind, um Personal zu fairen Löhnen zu beschäftigen. Mit "Hauptsache billig" ruiniert die EU den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme. Die Abwärtsspirale aus sinkenden Einkommen und sinkender Kaufkraft führte u.a. dazu, daß von 2000-2007 über 1 Mio. Handwerker in Deutschland ihren Job verloren haben (siehe oben)

Den internationalen Wettbewerb gewinnen die Anbieter mit den niedrigsten Preisen. Aufgrund ihrer Kostenstrukturen sind die deutschen Handwerksbetriebe die großen Verlierer der EU-Richtlinie. Die ddp bietet dem Handwerk den entgegengesetzten Weg:

Stärkung der Regionalisierung der Wirtschaft


Um eine gute Lösung schlecht aussehen zu lassen, hängen Gegner gern ein "ismus" daran - fertig ist das scheinbare Gegenargument. "Protektion" bedeutet nichts anderes als "Schutz". Hängt man ein "ismus" daran, wird aus Schutz ein "Protektionismus". Wir schützen das Handwerk - so, wie wir alle inländischen Unternehmen und Arbeitsplätze schützen.
Wenn jemand Protektion als Gefahr für den Wohlstand verdammt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Motive derjenigen, die den Schutz der regionalen Unternehmen und Arbeitsplätze bekämpfen. Protektion
mindert nämlich die Profite der kleinen Oberschicht, die auf Kosten der großen Mehrheit der Bevölkerung im In- und Ausland glänzende Geschäfte mit Exporten macht. Und bei gewissen Ökonomen beweist die Verurteilung der Protektion sowohl eine gesellschaftlich unverantwortliche Haltung als auch einen fachlich äußerst kleinen Horizont.


Das Gegenteil der Protektion ist die Globalisierung. Die größte Wirtschaftskrise seit 80 Jahren zeigt, wie verheerend die globalen Abhängigkeiten sind und wie anfällig selbst Nationen sind, deren Wirtschaft noch wenige Monate zuvor kerngesund zu sein schien..

Es kann für jedes Land auf der Welt nur von Vorteil sein,
  • immun gegen Krisen anderer Länder zu sein
  • so unabhängig wie möglich von Importen zu sein und sich so weit wie möglich selbst zu versorgen
  • eine möglichst starke regionale Wirtschaft mit Arbeitsplätzen in der Region des Umsatzes zu besitzen
Diese regionale Unabhängigkeit erreicht die ddp mit dem Bandbreitenmodell. Dabei werden ausländische Unternehmen nicht benachteiligt. Es beseitigt im Gegenteil die Benachteiligung inländischer Unternehmen gegenüber unfairer Billigkonkurrenz aus Ländern mit Billiglöhnen und fehlenden Sozialsystemen.

Wettbewerb ja - richtig ausbalanciert


Die ddp ist kein Wirtschaftslobbyist. Wir vertreten die Interessen der gesamten Gesellschaft und betrachten die Wirtschaft als Mittel zu dem Zweck, Menschen mit Gütern und Einkommen zu versorgen. Dazu sind Unternehmen unverzichtbar, die möglichst viele Mitarbeiter möglichst gut bezahlen können. Und dazu müssen die Preise ausreichend hoch sein.
Dem gegenüber wollen auch wir möglichst niedrige Preise für die Verbraucher. Da die Verbraucher aber gleichzeitig Arbeitnehmer (oder als Rentner ehemalige Arbeitnehmer oder deren Angehörige) sind, liegt es im Interesse aller Menschen, den Wettbewerb und das Preisniveau optimal auszubalancieren.


Beseitigung der Subunternehmer-Ausbeutung


Mit dem Bandbreitenmodell ist das Geschäftsmodell, in dem 1 Generalunternehmen den größten Gewinnanteil an Projekten kassiert und den Subunternehmern, die die meiste Arbeit übernehmen, nur minimale Margen zugesteht, nicht mehr möglich. Mit dem Bandbreitenmodell und dem Arbeitsplatzprämiengesetz läge die Umsatzsteuer von Unternehmen, die mit relativ wenigen Mitarbeitern relativ hohe Gewinne machen, so hoch, daß sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind.
Die Koordination der Gewerke übernehmen statt des Generalunternehmers kleine Bauleitungs- und Planungsbüros, die vom Bauherrn mit nichts als dieser Dienstleistung beauftragt werden.

Für den Bauherren ist die mit Abstand billigste Lösung, seine Aufträge für die einzelnen Gewerke direkt an die ausführenden Handwerksbetriebe vergeben - mit höheren Margen.


Leichter Zugang zu Krediten


Im Steuersystem der ddp gibt es keine Steuern auf Gewinne mehr. Das macht den Aufbau einer höheren Eigenkapitalquote attraktiver als die Kreditfinanzierung. Sollten Kredite benötigt werden, steigt bei höherem Eigenkapitalanteil die Bonität. Vor allem aber steigt die Bonität durch einen viel kaufkräftigeren Markt (siehe oben)

Im Finanzmarktsystem der ddp erhalten zudem die in öffentlicher Hand befindlichen Sparkassen den Auftrag, Unternehmen großzügig und mit möglichst niedrigen Zinssätzen mit Krediten zu versorgen. Die Banken-Eigenkapitalvorschrift "Basel 2", die Kredite vor allem für kleine und mittlere Unternehmen fast unerreichbar macht, schaffen wir in Deutschland ab und führen den Vorgänger "Basel 1" wieder ein, der weitaus besser funktionierte.

Jedes Unternehmen, das die Kriterien von Punkt 3 des Arbeitsplatzprämiengesetzeserfüllt, erhält zudem von den (in öffentlichem Eigentum befindlichen und daher politisch steuerbaren) Sparkassen ein Niedrigzins-Darlehen in Höhe von 3 Jahresgehaltssummen aller angestellten Mitarbeiter, das in 36 Monatsraten ausgezahlt wird und die vollen Gehaltskosten über 3 Jahre vorfinanziert.
 


Bürokratieabbau


Die ddp wird u.a. alle Gesetze und Verordnungen, die Union, SPD, FDP und Grüne je verabschiedet haben, mit einem Verfallsdatum versehen. Da für die ddp die nationale Souveränität über den EU-Vorschriften steht, werden wir auch sämtliche EU-Richtlinien zunächst als unverbindliche Empfehlungen betrachten. Nur die wenigen EU-Richtlinien, die Sinn machen, werden wir in nationales Recht umsetzen.

Die statistischen Berichtspflichten werden wir abschaffen.

Alle unterschiedlichen Gesetze der 16 Bundesländer werden wir vereinheitlichen und entweder ganz abschaffen oder zumindest stark straffen (z.B. Handwerksordnung, Bauordnung, Bauplanungsrecht, etc.)

Für jedes Unternehmen gibt es nur noch 1 zuständiges Amt: Das Gewerbeaufsichtsamt.

Freiwillige Mitgliedschaften


Mitgliedschaften in der Handwerkskammer und Berufsgenossenschaften sind freiwillig. Wer mehr Nutzen als Kosten bietet, wird kein Problem haben, zu überleben. Organisationen, die aus Sicht der Mitglieder ihr Geld nicht wert sind, werden vom Markt verschwinden.