Die Geschichte der ddp seit 1918
Aus Anlass zur Landtagswahl in
Rheinland-Pfalz am 27.03.2011:
Warum die ddp heute so existentiell wichtig für unsere Gesellschaft ist,
lesen Sie auf unserer Seite
"www.ddp-partei.de/handlungsdruck"
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Der
Chefredakteur Berliner Tageblatts, Theodor
Wolff,
veröffentlichte am 16. November 1918
einen Aufruf zur Gründung einer linksliberalen
bürgerlichen Partei (siehe Bild links). Der Aufruf zur
Gründung der ddp begann mit Worten, die
schon bald
wieder aktuell sein können: "Nach einem entsetzensreichen Kriege gehen wir durch die Wirren einer gewaltigen Revolution. Ein Staatssystem, das unbezwingbar schien, ist fast widerstandslos zusammengebrochen, die Dynastien sind beseitigt, die Säulen der alten Macht sind gestürzt. Das alles ist unrettbar tot. Niemand weckt es wieder auf. Arbeiter und Soldaten haben durch die Kraft, die aus dem engen Zusammenhalten der Massen sich ergibt, diese Umwälzung herbeigeführt. Aber der Geist der Erneuerung hatte von überall,m von allen Gruppen des Volkes her, seinen Aufstieg genommen, und überall hatte man begriffen, daß die Gewalten von gestern dem Untergang verfallen seien." Wolff gewann 58 "gut ausgesuchte, nicht kompromittierte Personen" für die Parteigründung. Professor Albert Einstein finden Sie übrigens als einen der 58 Mitbegründer im Aufruf (mittlere Spalte, 12. Zeile). (mehr) |
Mehr Informationen beim Klick auf folgende Links:
Unterzeichner des Aufrufes zur Gründung der ddp (in der Morgenausgabe des 16.11.1918)
Aufruf in der Abendausgabe
Bekannte Gründer der ddp mit Einzeldarstellung
Bekannte Mitglieder der ddp mit Einzeldarstellung
Bekannte Personen, die der ddp sehr nahe standen (u.a. Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky)
Die ddp von 1930 - 2010
![]() Albert Einstein |
Walther Rathenau
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Albert Einstein formulierte
Sätze, die zu 100% auf die heutige ddp passen: „Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom." "Alles sollte so einfach wie möglich sein - aber nicht einfacher." Walther Rathenau, Sohn des AEG-Gründers, erkannte: "Die Wirtschaft ist unser Schicksal." (mehr) |
![]() Max Weber |
![]() Friedrich Naumann (Bild: Max Liebermann) |
Erster Parteivorsitzender war Friedrich Naumann. Der spätere Reichsaußenminister Walther Rathenau gehörte ebenso dazu wie Hugo Preuß (Vater der Weimarer Verfassung), Max Weber (Mitbegründer der Soziologie, Reichbankpräsident Hjalmar Schacht, der Glas-Industrielle Otto Schott, Otto Nuschke (Chefredakteur der Berliner Volkszeitung), der Pazifist Hellmut von Gerlach und der Friedensnobelpreisträger von 1927, Ludwig Quidde. |
![]() Theodor Heuss |
![]() Thomas Mann |
Prominente
Mitglieder der ddp waren der erste
Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland Theodor Heuss, Thomas Dehler, Thomas Mann, der Gewerkschaftsführr Anton Erkelenz, Reichsjustiz- minister (bis 1929) Erich Koch-Weser, Hamburgs langjähriger Bürgermeister Carl Petersen, der Reichstagsabgeordnete und spätere Bundesminister Ernst Lemmer, sowie der erste Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Reinhold Maier. |
Erste Partei für Frauen
| Die ddp bot vielen frauenpolitisch aktiven Frauen
der Weimarer Republik eine Heimat. Zu nennen wären unter anderem Gertrud Bäumer sowie Marie Elisabeth Lüders, die spätere Alterspräsidentin des Deutschen Bundestages. Keine andere Partei identifizierte sich so uneingeschränkt mit der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik wie die ddp, und keine andere Partei bekannte sich so eindeutig zu individueller Freiheit und sozialer Verantwortung. Mit Hugo Preuß, Max Weber, Friedrich Naumann, der auf dem 1. Parteitag im Juli 1919 zum ddp-Vorsitzenden gewählt wurde, und mit Conrad Haußmann (1857-1922), dem Vizepräsidenten und Vorsitzenden des Verfassungsausschusses der Nationalversammlung, kamen die entscheidenden Gestalter der Weimarer Verfassung aus den Reihen der ddp. Die Partei strebte einen föderalen Einheitsstaat an und forderte - wie nahezu alle anderen Parteien auch - die Revision des Versailler Vertragswerks. |
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Frauenrechtlerinnen der ddp:
Helene Lange |
Minna Cauer |
Marie-Elisabeth Lüders |
Getrud Bäumer |
Positionen
Die ddp bekannte sich zum Völkerbund als Institution eines friedlichen Interessensausgleichs zwischen den Staaten. Sozialpolitisch stand die Partei den Reformbestrebungen der Hirsch-Dunker'schen Gewerkvereine nahe und suchte über die Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) einen Ausgleich zwischen den sozial- und wirtschaftspolitischen Vorstellungen von Arbeiterschaft und Bürgertum.
Die ddp unterstützte das Prinzip der Privatwirtschaft, forderte jedoch staatliche Interventionsmöglichkeiten.
Wegen ihres klaren Bekenntnisses zum Liberalismus (nicht zu verwechseln mit dem unfreien, marktradikalen "Liberalismus" von FDP und Union) und zum parlamentarischen demokratischen System war die ddp Ziel ständiger Angriffe aus den Reihen der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und der Deutschvölkischen Partei. Mit 18,5 Prozent der Stimmen 1919 in die Nationalversammlung gewählt, bildete die ddp mit der SPD und der Zentrumspartei (aus der die CDU hervorging) die "Weimarer Koalition". Differenzen innerhalb der Koalitionsparteien bestanden vor allem bei Verfassungsfragen sowie bei der zwischen ddp und Zentrum besonders heftig umstrittenen geistlichen Schulaufsicht, die nicht zur Forderung der ddp nach einer klaren Trennung von Staat und Kirche passte. Mit nur kurzen Unterbrechungen 1927/28 war die ddp an allen Reichsregierungen bis 1932 beteiligt. |
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ddp heute - mit Ihnen?
Wenn man aus ihrem Lebenswerk und ihren Aussagen Rückschlüsse auf die Einstellungen und Ziele der Gründer der ddp zieht, ist das heutige Programm wahrscheinlichgenau das, was die Gründer unterstützen würden.
Mit dem Kern unseres Programms - dem Bandbreitenmodell - unterstützen wir die Privatwirtschaft wie niemand sonst. Gleichzeitig nutzen wir das Konzept, um Rahmenbedingungen zu definieren, die den Arbeitnehmern mehr nutzen als jedes andere Parteiprogramm.
Wir stehen für mündige Bürger, die mit einem Maximum an individueller Freiheit an den Möglichkeiten unserer Gesellschaft wie auch an der Wertschöpfung der Wirtschaft teilhaben wie nie zuvor und einen Lebensabend in Würde und Wohlstand geniessen können.
Die Forderung nach Eigenverantwortung ist purer Zynismus, wenn man den Menschen nicht die Möglichkeit gibt, eigenverantwortlich zu leben. Die ddp ist die einzige Partei, die allen Menschen - nicht nur den selbst ernannten "Eliten", die Möglichkeit dazu bietet. Unter 1-€-Jobs, Hartz IV-Zumutbarkeitsregeln, Zeitarbeit, Niedriglöhnen und ähnlichen Dingen verstehen wir keine Eigenverantwortlichkeit, sondern pure Nötigung.
Eigenverantwortung setzt auch einen Bildungsstand voraus, der im bisherigen Bildungssystem den meisten Menschen vorenthalten wird. Wir stehen für ein Bildungssystem, in dem nicht unter hohem Zeitdruck reine Funktionsträger für die Unternehmen produziert werden, sondern kritische, mündige und möglichst umfassend gebildete Staatsbürger, die u.a. uns Parteien kritisch auf die Finger schauen und erkennen, wen sie auf dem Wahlzettel vor sich haben.
Mit keiner Partei können Sie so viel erreichen und Ihre Lebensqualität so verbessern wie mit der ddp.
Machen Sie mit! Wir suchen kluge, integre Köpfe. Sie können als Teil der ddp unsere Gesellschaft mit gestalten - mehr als in jeder anderen Partei. (mehr)







