Arbeit,
Einkommen und Kaufkraft
Im
Arbeitsmarkt sieht die ddp das wichtigste Thema für die
Bürger. Einkommen, Lebensglück,
Familiengründungen und
Geburtenrate, Rentenhöhe, Sinnstiftung, Chancen zu
Selbstverwirklichung - kein anderes Thema hat so großen
Einfluß auf die Lebensqualität. Die ddp ist die
einzige Partei, die Arbeitslosigkeit
und Niedriglöhne beseitigen kann.
Die unteren 80% der Deutschen stellten fest, daß der so genannte "Aufschwung" völlig an ihnen vorbei lief. Das Statistische Bundesamt drückte es in seiner Pressemitteilung Nr. 305/2008 in Zahlen aus:
Und Jahr für Jahr sinkt die Kaufkraft der unteren 50%, weil die tatsächlichen Preissteigerungen über den tatsächlichen Einkommenssteigerungen liegen. Was für die einzelnen Bürger inakzeptabel ist, zerstört zudem die Grundlagen unserer Gesellschaft: Je weiter die Schere zwischen Arm und Reich auseinander reißt, desto weniger akzeptieren die Menschen das Wirtschaftssystem, den Staat und sogar die Demokratie.
Systembedingt wird die Schere immer größer. Es ist daher kein Luxus, sondern eine für unsere Gesellschaft existentielle Aufgabe, die Schere zwischen Arm und Reich auf ein Maß zu schließen, das alle akzeptieren.
Die ddp sieht keinen Sinn darin, die Schere durch sozialistische Umverteilung zu schließen, und auch der Weg des ungezügelten Kapitalismus (auch unter dem Etikett "soziale" Marktwirtschaft) hat sich als Irrweg erwiesen. Die ddp geht daher einen dritten Weg, den man als "gezähmte Marktwirtschaft" bezeichnen könnte.
Daß immer weniger Arbeitnehmer benötigt werden und die meisten von Ihnen immer schlechter verdienen, hört sich aus Unternehmersicht scheinbar gut an. Dadurch sägen die Unternehmen jedoch den Ast ab, auf dem sie sitzen, nämlich die Kaufkraft ihrer Kunden. Fazit: Unser heutiger Arbeitsmarkt funktioniert nicht und kollabiert schleichend.
Das Bandbreitenmodell nutzt die Mechanismen der Marktwirtschaft, um Unternehmen dazu zu motivieren, neben dem Wettbewerb um Kunden, Produkte, Standorte, Technologien, Preise etc. in einen weiteren Wettbewerb einzutreten: In den Wettbewerb um möglichst viele Mitarbeiter (ungeachtet ihrer Qualifikation, ihres Alters oder anderer bisheriger Hemmnisse).
Um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und Löhne zu steigern, muß man bei der Arbeit lediglich Angebot und Nachfrage ausgleichen. Die Politik muß also Rahmenbedingungen schaffen, die die Arbeitgeber dazu motivieren, möglichst so viele Arbeitsplätze zu besetzen, wie Arbeitskräfte vorhanden sind. Gleichzeitig muß jeder Arbeitsplatz mit einem hohen Mindestlohn bezahlt werden. Wie erreicht man das?
Einen Kurzeinstieg in das Konzept finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de/wie_kurzversion.html . Eine Vertiefung (in Form von Antworten auf die meistgestellten Fragen) finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de/faq.html .
2.000
€ für "abwesende Arbeitsplätze" - als:
Die heutige Wirtschaft bietet in Deutschland nur rd. 25 Mio. Menschen einen echten Job. Alle anderen der rd. 55 Mio. Erwerbsfähigen haben entweder einen Minijob oder gar keine Erwerbsarbeit. Rd. die Hälfte aller Erwerbsfähigen ist produktionstechnisch überflüssig - und die Versorgung der Menschen mit Waren funktioniert trotzdem. Was fehlt, ist Kaufkraft.
Das Bandbreitenmodell führt dazu, daß Unternehmen Menschen als "Steuersparmodelle" auf ihre Gehaltslisten setzen, die sie überhaupt nicht benötigen. Wohin mit all den Menschen? Darauf gibt es 2 Antworten.
Diejenigen, die arbeiten wollen/können, werden (gut bezahlte) Arbeit finden, was zu immer kürzeren Arbeitszeiten führt. Für diejenigen, die nicht die arbeiten wollen/können, gibt es "abwesende Arbeitsplätze". Mütter/Väter, die lieber zu Hause bleiben und sich um ihre Kinder kümmern, werden ebenso als "Steuersparmodelle" auf die Gehaltsliste eines Unternehmens gesetzt wie ihre Kinder. Rentner erhalten keine Rente, sondern ein Gehalt als "abwesende Arbeitnehmer".
Unter www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz.html finden Sie unter Punkt 3. vier Beschäftigungsmodelle, mit denen die Unternehmen ihre Umsatzsteuersätze senken können. Jeder Erwachsene kann sich selbst entscheiden, ob er Vollzeit, Teilzeit oder gar nicht arbeiten will. Oder ob er/sie als Rentner wieder arbeiten will und z. B. für 32.000 € im Jahr 600 Std. im Jahr einer leichten Tätigkeit nachgehen will.
Wer mit 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahren beschließt, zu studieren, der kann das tun und sich als "abwesender Arbeitnehmer" auf eine Gehaltsliste setzen und das Studium finanzieren lassen.
Für viele Menschen klingt das zunächst unglaublich. Der Diskussion um das "bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) ist es zu verdanken, daß sich immer mehr Menschen der Erkenntnis öffnen, daß der Mensch in einem Wirtschaftssystem so frei wie möglich sein sollte. Der größte Unterschied der "abwesenden Arbeitsplätze" zum BGE liegt darin, daß das Einkommen nicht vom Staat, sondern von den Unternehmen gezahlt wird. Das Bandbreitenmodell unterscheidet sich vom BGE vor allem dadurch, daß es die Ursachen der Arbeitslosigkeit/Niedriglöhne beseitigt, statt die Symptome zu lindern.
Weitere Details finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de
Die Schere zwischen Arm und Reich
Die unteren 80% der Deutschen stellten fest, daß der so genannte "Aufschwung" völlig an ihnen vorbei lief. Das Statistische Bundesamt drückte es in seiner Pressemitteilung Nr. 305/2008 in Zahlen aus:
- Demnach verfügt die Hälfte aller Steuerpflichtigen über Einkünfte von monatlich weniger als 1.251 € netto.
- 10,1 Millionen oder 28,8% aller Steuerpflichtigen hatten im Jahr 2004 Gesamteinkünfte von weniger als 663 € netto.
- Gesetzlich versicherte Rentner erhielten lt. Deutschem Bundestag durchschnittlich 971 € Rente.
- 7 Mio. Menschen leben von Hartz IV.
- Jedes 3.
Kind lebt unter oder knapp über der Armutsgrenze.
- 7,3 Millionen Menschen sind überschuldet.
- Die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen rd. 65% des gesamten Vermögens.
- Die unteren 50% der Bevölkerung besitzen kein nennenswertes Vermögen.
- Der Anteil der Gehälter am Bevölkerungs-Gesamteinkommen sinkt immer weiter.
- Der Anteil der Unternehmergewinne und Zinseinkünfte (der Oberschicht) am Bevölkerungs-Gesamteinkommen steigt immer weiter.
Und Jahr für Jahr sinkt die Kaufkraft der unteren 50%, weil die tatsächlichen Preissteigerungen über den tatsächlichen Einkommenssteigerungen liegen. Was für die einzelnen Bürger inakzeptabel ist, zerstört zudem die Grundlagen unserer Gesellschaft: Je weiter die Schere zwischen Arm und Reich auseinander reißt, desto weniger akzeptieren die Menschen das Wirtschaftssystem, den Staat und sogar die Demokratie.
Systembedingt wird die Schere immer größer. Es ist daher kein Luxus, sondern eine für unsere Gesellschaft existentielle Aufgabe, die Schere zwischen Arm und Reich auf ein Maß zu schließen, das alle akzeptieren.
Die ddp sieht keinen Sinn darin, die Schere durch sozialistische Umverteilung zu schließen, und auch der Weg des ungezügelten Kapitalismus (auch unter dem Etikett "soziale" Marktwirtschaft) hat sich als Irrweg erwiesen. Die ddp geht daher einen dritten Weg, den man als "gezähmte Marktwirtschaft" bezeichnen könnte.
Die Konstruktionsfehler des Arbeitsmarktes
| Die
Ursache des Problems liegt in den kapitalen Konstruktionsfehlern
unseres Arbeitsmarktes. Der Markt zwingt Unternehmen, so wenig Menschen wie möglich zu beschäftigen und die Beschäftigten so niedrig wie möglich zu bezahlen. Der technische Fortschritt in der Automations- und Computertechnik ermöglicht, immer mehr Menschen wegzurationalisieren. (Unter www.bandbreitenmodell.de/hauptursachen_arbeitslosigkeit finden Sie eine Kurzfassung der 5 Hauptursachen der Arbeitslosigkeit). Das Überangebot an Erwerbsfähigen wird immer größer und zwingt die Arbeitnehmer/Arbeitsuchenden (mit dem Druck und den Zumutbarkeitsregeln von Hartz IV im Nacken), jede noch so schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen. Als logische Konsequenz sinkt das Einkommen der Unter- und Mittelschicht immer weiter. |
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Daß immer weniger Arbeitnehmer benötigt werden und die meisten von Ihnen immer schlechter verdienen, hört sich aus Unternehmersicht scheinbar gut an. Dadurch sägen die Unternehmen jedoch den Ast ab, auf dem sie sitzen, nämlich die Kaufkraft ihrer Kunden. Fazit: Unser heutiger Arbeitsmarkt funktioniert nicht und kollabiert schleichend.
Das Bandbreitenmodell und Kaufkraft, Kaufkraft, Kaufkraft
"Alles sollte so einfach wie
möglich sein - aber nicht einfacher."
(Albert Einstein, Mitbegründer der ddp)
(Albert Einstein, Mitbegründer der ddp)
Das Bandbreitenmodell nutzt die Mechanismen der Marktwirtschaft, um Unternehmen dazu zu motivieren, neben dem Wettbewerb um Kunden, Produkte, Standorte, Technologien, Preise etc. in einen weiteren Wettbewerb einzutreten: In den Wettbewerb um möglichst viele Mitarbeiter (ungeachtet ihrer Qualifikation, ihres Alters oder anderer bisheriger Hemmnisse).
Um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und Löhne zu steigern, muß man bei der Arbeit lediglich Angebot und Nachfrage ausgleichen. Die Politik muß also Rahmenbedingungen schaffen, die die Arbeitgeber dazu motivieren, möglichst so viele Arbeitsplätze zu besetzen, wie Arbeitskräfte vorhanden sind. Gleichzeitig muß jeder Arbeitsplatz mit einem hohen Mindestlohn bezahlt werden. Wie erreicht man das?
- Die
zusätzlichen Mitarbeiter müssen für die
Unternehmen existentiell wichtig sein.
- Was ist
für Unternehmen existentiell wichtig? Ein
möglichst hoher Umsatz/Marktanteil.
- Wie
erzielen Unternehmen einen möglichst hohen
Umsatz/Marktanteil? Vor allem durch möglichst niedrige
Verkaufspreise.
- Wie kann
der Gesetzgeber Einfluss auf die Verkaufspreise nehmen?
Durch den Satz der Umsatzsteuer. Je niedriger der Satz, desto niedriger
sind die Verkaufspreise der Produkte.
- Wie kann der Gesetzgeber also Einfluss auf die Zahl der Beschäftigten nehmen? Indem er Unternehmen mit hoher Beschäftigungsintensität mit niedrigen Umsatzsteuer-Sätzen belohnt. („Arbeitsplatzprämien“). Je mehr Inlands-Mitarbeiter im Verhältnis zum Inlands-Umsatz ein Unternehmen beschäftigt, desto niedriger wird der Inlands-Gesamtpreis (Bruttopreis inkl. Umsatzsteuer) seiner Produkte.
Einen Kurzeinstieg in das Konzept finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de/wie_kurzversion.html . Eine Vertiefung (in Form von Antworten auf die meistgestellten Fragen) finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de/faq.html .
2.000
€ für "abwesende Arbeitsplätze" - als:
- Renten,
- Kindergeld,
- bezahlte Hausarbeit,
- bedingungsloses Grundeinkommen,
- bezahltes Studium,
- bezahlte Weiterbildung,
- etc.
Die heutige Wirtschaft bietet in Deutschland nur rd. 25 Mio. Menschen einen echten Job. Alle anderen der rd. 55 Mio. Erwerbsfähigen haben entweder einen Minijob oder gar keine Erwerbsarbeit. Rd. die Hälfte aller Erwerbsfähigen ist produktionstechnisch überflüssig - und die Versorgung der Menschen mit Waren funktioniert trotzdem. Was fehlt, ist Kaufkraft.
Das Bandbreitenmodell führt dazu, daß Unternehmen Menschen als "Steuersparmodelle" auf ihre Gehaltslisten setzen, die sie überhaupt nicht benötigen. Wohin mit all den Menschen? Darauf gibt es 2 Antworten.
Diejenigen, die arbeiten wollen/können, werden (gut bezahlte) Arbeit finden, was zu immer kürzeren Arbeitszeiten führt. Für diejenigen, die nicht die arbeiten wollen/können, gibt es "abwesende Arbeitsplätze". Mütter/Väter, die lieber zu Hause bleiben und sich um ihre Kinder kümmern, werden ebenso als "Steuersparmodelle" auf die Gehaltsliste eines Unternehmens gesetzt wie ihre Kinder. Rentner erhalten keine Rente, sondern ein Gehalt als "abwesende Arbeitnehmer".
Unter www.bandbreitenmodell.de/arbeitsplatzpraemiengesetz.html finden Sie unter Punkt 3. vier Beschäftigungsmodelle, mit denen die Unternehmen ihre Umsatzsteuersätze senken können. Jeder Erwachsene kann sich selbst entscheiden, ob er Vollzeit, Teilzeit oder gar nicht arbeiten will. Oder ob er/sie als Rentner wieder arbeiten will und z. B. für 32.000 € im Jahr 600 Std. im Jahr einer leichten Tätigkeit nachgehen will.
Wer mit 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahren beschließt, zu studieren, der kann das tun und sich als "abwesender Arbeitnehmer" auf eine Gehaltsliste setzen und das Studium finanzieren lassen.
Für viele Menschen klingt das zunächst unglaublich. Der Diskussion um das "bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) ist es zu verdanken, daß sich immer mehr Menschen der Erkenntnis öffnen, daß der Mensch in einem Wirtschaftssystem so frei wie möglich sein sollte. Der größte Unterschied der "abwesenden Arbeitsplätze" zum BGE liegt darin, daß das Einkommen nicht vom Staat, sondern von den Unternehmen gezahlt wird. Das Bandbreitenmodell unterscheidet sich vom BGE vor allem dadurch, daß es die Ursachen der Arbeitslosigkeit/Niedriglöhne beseitigt, statt die Symptome zu lindern.
Weitere Details finden Sie unter www.bandbreitenmodell.de
