Sozialmissbrauch durch Unternehmen
Die
Arbeitgeberlobbyisten aus Union, SPD und FDP spalten unsere
Gesellschaft und hetzen gegen die finanziell schwächsten
Mitbürger mit ihrer Propaganda, zahlreiche Sozialleistungsempfänger würden den Sozialstaat missbrauchen.
Fachkundige wissen, daß der so genannte Sozialmissbrauch der Sozialleistungsempfänger nicht in Massen stattfindet, sondern sich auf eine irrelevante Minderheit beschränkt. Der gesetzwidrige (!) Sozialmissbrauch durch Sozialleistungsempfänger summiert sich auf einige hundert Millionen Euro. Der tatsächliche (!) Sozialmissbrauch durch Arme ist nahe Null, denn in den meisten Fällen geht es um Beträge, die unter den Beträgen liegen, um die der Staat die Ärmsten durch zu niedrige bzw. vorenthaltene Sozialleistungen betrügt. Verrechnet man den gesetzwidrigen Sozialmissbrauch mit dem Betrug des Staates an den Ärmsten, zahlen die Ärmsten immer noch drauf. Insgesamt hat der Steuerzahler keinen Schaden.
Bemerkenswert an dem Vorwurf ist, daß er hauptsächlich von Unternehmenslobbyisten propagiert wird. Und noch bemerkenswerter ist, daß zahlreiche Unternehmen den ganz großen Sozialmissbrauch betreiben. Unternehmen plündern Steuerzahler und Sozialsysteme nicht um Millionen, sondern um Billionen.
Beispiele, die aus den Medien bekannt sind:
Wenn man all die Fälle zusammenzählt, in denen Unternehmen Leistungen des Staates / des Steuerzahlers beanspruchen, obwohl sie entweder keinen Anspruch darauf haben oder es finanziell eigentoich nicht nötig haben, kommt man auf hohe Milliardensummen, Jahr für Jahr. Binnen weniger Jahre kommen so Billionen zusammen.
Es lohnt also, genau darüber nachzudenken, wo wirklich das Problem des Sozialmissbrauchs liegt.
Fachkundige wissen, daß der so genannte Sozialmissbrauch der Sozialleistungsempfänger nicht in Massen stattfindet, sondern sich auf eine irrelevante Minderheit beschränkt. Der gesetzwidrige (!) Sozialmissbrauch durch Sozialleistungsempfänger summiert sich auf einige hundert Millionen Euro. Der tatsächliche (!) Sozialmissbrauch durch Arme ist nahe Null, denn in den meisten Fällen geht es um Beträge, die unter den Beträgen liegen, um die der Staat die Ärmsten durch zu niedrige bzw. vorenthaltene Sozialleistungen betrügt. Verrechnet man den gesetzwidrigen Sozialmissbrauch mit dem Betrug des Staates an den Ärmsten, zahlen die Ärmsten immer noch drauf. Insgesamt hat der Steuerzahler keinen Schaden.
Bemerkenswert an dem Vorwurf ist, daß er hauptsächlich von Unternehmenslobbyisten propagiert wird. Und noch bemerkenswerter ist, daß zahlreiche Unternehmen den ganz großen Sozialmissbrauch betreiben. Unternehmen plündern Steuerzahler und Sozialsysteme nicht um Millionen, sondern um Billionen.
Spitzen der Eisberge
Beispiele, die aus den Medien bekannt sind:
- Die Energiekonzerne wälzen die Kosten für die sichere Lagerung ihres Atommülls für mehrere hunderttausend Jahre auf die Gesellschaft ab (mehr)
- Die Banken leihen sich mit Staatsbürgschaften bei der Zentralbank für 1% Zinsen Geld, das sie mit 5-6% Zinsen an den Staat verleihen
- Die Hypo Real Estate plündert den Steuerzahler (mehr)
- Auch die Deutsche Bank kassiert Staatshilfen - und zwar indirekt und versteckt (mehr)
- Müller Milch läßt sich Arbeitsplatzabbau mit EU-Subventionen finanzieren (mehr)
- Zahlreiche Unternehmen kassieren vom Staat Kurzarbeitergeld, lassen ihre Mitarbeiter jedoch voll arbeiten (mehr) - die Dunkelziffer ist hoch (mehr)
- PIN-Gruppe / Springer Verlag fordert vom Steuerzahler Zuschüssen zu Billiglöhnen (mehr)
- Zigtausende Unternehmen lassen sich Millionen Arbeitsplätze vom Steuerzahler durch Kombilöhne finanzieren (mehr)
- Bankmanager lassen sich Boni vom Steuerzahler finanzieren (mehr)
- DIHK und BDI fordern vom Staat noch mehr finanzielle Förderung (mehr)
- Milliardärin Schaeffler fordert Staatshilfen, nachdem sie mit der Übernahme der Continental AG gescheitert ist (mehr)
- BMW ließ sich sein Werk in Leipzig vom Staat mit 360 Mio. € subventionieren (mehr)
- Nokia ließ sich trotz hoher Gewinne im deutschen Markt sein Werk in Bochum subventionieren (mehr)
- Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen Wachdienst Klüh wegen Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben (mehr)
- Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt gegen Tengelmann wegen des Erschleichens von Steuererstattungen (mehr)
- Der größte Teil der rd. 170.000 Praktikanten wird eingesetzt, um Lohnkosten zu sparen. (mehr)
Die Differenz zum Lebensunterhalts der Praktikanten zahlt meist der Steuerzahler (oder die Eltern). - Panorama: Wie Unternehmer kassieren - Beispiele Sondermann Brot, Druckerei Bode, Friedrichs Fischverarbeitung (mehr)
- Edeka, Rewe und der Rest des Einzelhandels ersetzen Vollzeit- durch Teilzeitjobs, destabilisieren die Sozialkassen und verlagern Lohnkosten auf die Steuerzahler (mehr)
- Auch die Opel AG wälzt Lohnkosten auf den Steuerzahler ab, indem sie ihre Leiharbeiter so schlecht bezahlt, daß diese ergänzendes ALG II benötigen (mehr)
- Die Zeitarbeitsfirma Gens aus Wuppertal zahlt 2,71 € Stundenlohn - den Rest des Lebensunterhalts der Billiglöhner zahlt der Steuerzahler (mehr)
- Weiterbildungsunternehmen kassieren beim Staat für vollkommen sinnlose "Qualifizierungen" (mehr)
- Luxushotels wie das QF in Dresden oder das Adlon in Berlin beuten durch Subunternehmer ihre Zimmermädchen aus. Die Differenz zum Lebensunterhalts der Billiglöhner zahlt auch hier der Steuerzahler. (mehr)
- Auch die Post, die Bahn und Schlecker wälzen einen Teil der Lohnkosten auf die Sozialkassen ab (mehr)
- Manager Stuart Brannigan vom Solarkonzern Yingli erklärte, er sei nur bereit, in Europa eine Fabrik zu eröffnen, wenn es "interessante Staatsbeihilfen gibt" (mehr)
- Professoren aus Gelsenkirchen
und Paderborn wurden mit ihrem "Inkubator"-Unternehmen beim
Subvensionsbetrug in Millionenhöhe erwischt (mehr)
Wenn man all die Fälle zusammenzählt, in denen Unternehmen Leistungen des Staates / des Steuerzahlers beanspruchen, obwohl sie entweder keinen Anspruch darauf haben oder es finanziell eigentoich nicht nötig haben, kommt man auf hohe Milliardensummen, Jahr für Jahr. Binnen weniger Jahre kommen so Billionen zusammen.
Es lohnt also, genau darüber nachzudenken, wo wirklich das Problem des Sozialmissbrauchs liegt.



