Fakten zur wahren Arbeitslosenstatistik
Einmal im Monat
veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die
amtliche Arbeitslosenstatistik. Leider sind die meisten Medien so
unkritisch, diese "Mutter aller Statistikmanipulationen" wie Regierungssprecher zu verbreiten.
Wenn man den amtlichen Monatsbericht der BA (Beispiel: BA-Monatsbericht Januar 2010) aufmerksam liest, sind dies die offiziellen Zahlen:
(nicht in dieser Rechnung enthalten: Sozialgeldempfänger, u.a. Kinder und Jugendliche)
Zum Vergleich die offizielle Arbeitslosenzahl, die die Medien verbreiten: 3.617.000
1.543.888 Arbeitslose wurden zu "ausgewählten Maßnahmen" (sinnlose Trainings) gezwungen und nicht in der Statistik mitgezählt. Davon wurden 244.000 Menschen wurden zu 1-Euro-Jobs genötigt.
1,366 Mio. Menschen gingen für so wenig Geld arbeiten, daß es finanziell keinen Sinn macht. Da ihr Einkommen sogar unter ALG 2 liegt, erhielten sie als "Aufstocker" die Differenz zum ALG 2. Das heißt:
1,366 Mio. Menschen arbeiten für weniger als durchschnittlich 856 € monatlich (bei einer Haushaltsgröße von durchschnittlich 1,9 Personen sind das nur 450 € monatlich pro Person). Wirklich erwerbstätig kann man solche Taschengeldjobs nicht nennen. Daher sind auch sie arbeitslos im Sinne von "keine Arbeit, von der man leben kann".
Hinzu kommen noch mehrere Millionen Menschen, die keine Arbeit haben und gleichzeitig auch keinen Anspruch auf ALG 2 (z.B. arbeitslose Frauen und Männer, die in einer "Erwerbsgemeinschaft" leben, aber auch unter-25-Jährige mit "Stallpflicht) sowie unfreiwillige Frührentner.
Apropos Frührentner: Bei 64-jährigen Männern liegt die Arbeitslosenquote bei 95%, bei 64-jährigen Frauen bei 97%. (mehr)
Wenn man alle zählen würde, die gern arbeiten würden, wenn es für sie Arbeitsplätze gäbe, von denen sie leben können, kommt man leicht auf über 15 Mio. von 55 Mio. erwerbsfähigen Menschen. Wären sich diese 15 Mio. Menschen dieser Tatsache bewusst, würden die etablierten Parteien an ihrer eigenen 5%-Klausel scheitern.
Wenn man den amtlichen Monatsbericht der BA (Beispiel: BA-Monatsbericht Januar 2010) aufmerksam liest, sind dies die offiziellen Zahlen:
| Arbeitslosengeld 1: | 1.377.524 Arbeitslose |
| Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV): | 4.923.784 Arbeitslose |
| ALG 1 + ALG 2: | 6.301.308 Arbeitslose |
Zum Vergleich die offizielle Arbeitslosenzahl, die die Medien verbreiten: 3.617.000
Weitere Fakten
1.543.888 Arbeitslose wurden zu "ausgewählten Maßnahmen" (sinnlose Trainings) gezwungen und nicht in der Statistik mitgezählt. Davon wurden 244.000 Menschen wurden zu 1-Euro-Jobs genötigt.
1,366 Mio. Menschen gingen für so wenig Geld arbeiten, daß es finanziell keinen Sinn macht. Da ihr Einkommen sogar unter ALG 2 liegt, erhielten sie als "Aufstocker" die Differenz zum ALG 2. Das heißt:
1,366 Mio. Menschen arbeiten für weniger als durchschnittlich 856 € monatlich (bei einer Haushaltsgröße von durchschnittlich 1,9 Personen sind das nur 450 € monatlich pro Person). Wirklich erwerbstätig kann man solche Taschengeldjobs nicht nennen. Daher sind auch sie arbeitslos im Sinne von "keine Arbeit, von der man leben kann".
Hinzu kommen noch mehrere Millionen Menschen, die keine Arbeit haben und gleichzeitig auch keinen Anspruch auf ALG 2 (z.B. arbeitslose Frauen und Männer, die in einer "Erwerbsgemeinschaft" leben, aber auch unter-25-Jährige mit "Stallpflicht) sowie unfreiwillige Frührentner.
Apropos Frührentner: Bei 64-jährigen Männern liegt die Arbeitslosenquote bei 95%, bei 64-jährigen Frauen bei 97%. (mehr)
Wenn man alle zählen würde, die gern arbeiten würden, wenn es für sie Arbeitsplätze gäbe, von denen sie leben können, kommt man leicht auf über 15 Mio. von 55 Mio. erwerbsfähigen Menschen. Wären sich diese 15 Mio. Menschen dieser Tatsache bewusst, würden die etablierten Parteien an ihrer eigenen 5%-Klausel scheitern.



